Mitwirkende des Ensembles Cantando in den Visuals von Noa Michael Spindler und Joseph Pinto.
SA 12. September 2026, 20.00 Uhr
Druckerei Baden • druckereibaden.ch
Do 17. September 2026, 20.15 Uhr
Kino Odeon Brugg • odeon-brugg.ch
In einer Zeit, in der viele Menschen nach Licht, Halt und Trost suchen, öffnet „Komm, Trost der Welt!“ einen poetischen Erlebnisraum aus A-cappella-Gesang, Film, Bild, Raumklang und szenischer Bewegung. Das Publikum taucht ein in eine berührende Verbindung von romantischer Chormusik und visueller Kunst – ein Abend, der Hoffnung hörbar, Trost sichtbar und Gemeinschaft spürbar macht.
„Komm, Trost der Welt!“ ist ein Abend voller intensiver Klänge, poetischer Bilder und stiller Hoffnung. Er lädt dazu ein, innezuhalten, Kraft zu schöpfen und sich von der verbindenden Wirkung von Musik und Kunst berühren zu lassen.
Ausgehend von diesen Klängen entwickelt das Ensemble zudem eine szenische Improvisation, die musikalische Motive aufgreift und die Themen Trost, Sicherheit und Gemeinschaft auf neue Weise erfahrbar macht.
Die Visuals von Noa Michael Spindler und Joseph Pinto nehmen die Aussagen der Gesänge auf, verdichten sie und öffnen neue Assoziationsräume. Sie machen sichtbar, was in den Klängen mitschwingt: Verletzlichkeit, Sehnsucht, Zuversicht und die Kraft des Miteinanders. Die Sängerinnen und Sänger stehen dabei nicht nur als Chor auf der Bühne, sondern werden Teil der Inszenierung. Stimme, Wort, Bild und Bewegung verweben sich zu einem sinnlichen Konzerterlebnis, das klassische Chormusik neu erfahrbar macht. lassen.
Romantische und spätromantische Chormusik begegnet zeitgenössischen filmischen Inszenierungen. In den geistlichen Gesängen von Hugo Wolf und Max Reger entfalten sich Klangwelten von grosser emotionaler Tiefe und harmonischer Vielfalt - zwischen Zuversicht und Verzweiflung, stiller Einkehr und hoffnungsvollem Vertrauen. Ergänzt werden sie durch selten zu hörende Kompositionen von Wilhelm Berger und Albert Becker sowie durch Josef Gabriel Rheinbergers berührendes „Abendlied“. Auch Mendelssohns bekannte Motette „Denn er hat seinen Engeln befohlen“ und das Engels Terzett aus dem Oratorium Elias erklingen an diesem Abend. Mit ihren Botschaften von Schutz und Vertrauen bilden sie einen zentralen Bezugspunkt des Programms.
Musikalische, visuelle und szenische Elemente
Joseph Pinto ist Filmschaffender und Kameramann mit Schwerpunkt auf Dokumentarfilm, Reportage, Porträt sowie Corporate- und Kulturproduktionen. Er ist Teil von GREYFILMS, einer Filmproduktion mit Erfahrung in TV-, News-, Corporate und markenorientierten Filmformaten. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Menschen, Situationen und echte Begegnungen. Seine filmische Handschrift ist präsent, aufmerksam und nahbar. Im Projekt erweitert er die visuelle Konzeption durch menschliche Nähe, Authentizität und emotionale Präzision. Gemeinsam entsteht so eine filmische Sprache, die künstlerische Verdichtung und unmittelbare Erfahrbarkeit verbindet.
Noa Michael Spindler ist Filmschaffender, visueller Künstler sowie Regisseur, Cinematographer und Editor. Seine Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Film, Wahrnehmung und emotionaler Verdichtung. Mit SPINDLERFILMS realisiert er künstlerische, dokumentarische und hochwertige Corporate-Formate für nationale und internationale Auftraggeber. Seine besondere Stärke liegt in der Verbindung von visueller Konzeption, Regie, Kamera und Schnitt als ganzheitlichem kreativen Prozess.
Für die Entwicklung und Umsetzung der filmisch-visuellen Ebene arbeiten Noa Michael Spindler und Joseph Pinto als künstlerisches Team auf Augenhöhe zusammen. Ihre Zusammenarbeit verbindet zwei eigenständige, sich ergänzende filmische Handschriften: Spindlers Stärke in visueller Konzeption, Regie und atmosphärischer Verdichtung trifft auf Pintos dokumentarische Sensibilität, seinen präzisen Kamerablick und seine Nähe zum Menschen. In dieser partnerschaftlichen Verbindung liegt der besondere künstlerische Mehrwert des Projekts: Konzept, Bildsprache und emotionale Tiefe entstehen aus dem kreativen Dialog zweier erfahrener Filmschaffender. So entwickelt sich eine visuelle Ebene, die Musik nicht illustriert, sondern als eigenständigen Resonanzraum erweitert.
Joseph Pinto und Noa Michael Spindler. SPINDLERFILMS.COM